Konzert, Besuch und Schnee

Den Februar hab ich genutzt! Vorallem weil wir eine Woche half-term holidays hatten.

Don Broco

Am Freitag vor den Ferien bin ich mit einer Freundin auf mein erstes richtiges Konzert gegangen! Sie kannte die Band, Don Broco, schon vorher und als sie sie mir gezeigt hat, hatte ich auch gleich richtig Lust auf das Konzert! Es war in der O2 Academy in Bristol und einfach großartig. Die Band gehört jetzt auf jeden Fall zu einer meiner Liblingsbands 🙂 

Hört mal rein: https://www.youtube.com/watch?v=eXjCcC7e1fk

Besuch aus Deutschland

In den Ferien haben mich auch meine Eltern und mein kleiner Bruder für 4 Tage besucht, was mir ermöglicht hat, einen weiter entfernten Teil Englands zu sehen. Wir wohnten in einem Apartment in Plymouth und machten Tagesausflüge zum Eden Project und nach Exeter. 

Plymouth ist ne ganz schöne Stadt, vorallem sehr bedeutend in der Englischen Geschichte was Seefahren angeht, weil zum Beispiel die Mayflower von diesem Hafen aus gesegelt ist.

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Das Eden Project ist mir schon von mehreren Leuten in England vorgeschlagen worden und es sind Gärten in Glashäusern, die aber praktisch die Umwelt in zum Beispiel Asien und Afrika zeigen. Wenn ihr mal in die Nähe kommt, schaut euch das auf jeden Fall mal an.

 

Außerdem war ich in diesem Monat noch in Poole, was auch eine hübsche Küstenstadt ist, und Reading, was leider eine weniger interessante Stadt war. Eigentlich ist Reading bekannt für das Festival das dort stattfindet, aber leider ist das im August wenn ich wieder zurück in Deutschland bin :/

Ende Februar ist sogar etwas passiert, mit dem keiner hier gerechnet hat: Es schneite! Auch wenn es erst nicht viel Schnee war, gabs Scheefrei wegen ca. 2 cm Schee am Morgen, über was sich erstmal die meisten Austauschschüler lustig gemacht haben. Aber die Engländer waren echt völlig überfordert! Die Medien haben praktisch einen Weltuntergang dargestellt, es fuhren keine Busse mehr und ins Auto trauten sich nur die allerwenigsten, weil einfach niemand hier normalerweise Winterreifen braucht. Über die nächsten Tage wurde der Schee immer mehr und es wurde wirklich verständlich dass alles stillstand.

Diese paar Tage Schee waren auf jeden Fall eine schöne Überraschung und es war schön zu sehen, wie alle Leute wegen etwas am Rad drehen, was für die deutschen und schweizer Austauschschüler vollkommen normal war 😀

Ausflug nach Wales

Hallo Leute,

so kurz vor der Weihnachtszeit erzähl ich euch mal das Highlight meines Oktobers: ein Ausflug nach Wales!

Meine englische Organisation, South England Exchange, plant immer wieder Ausflüge für alle Austauschschüler. In diesen Half Term Ferien gab es gleich zwei davon: einen Ausflug nach London und einer nach Wales. Da ich schon in London war und die Dinge, die sie geplant hatten, mich nicht wirklich interessierten, habe ich mich für Wales entschieden.

Am Dienstagabend der Ferien kamen wir in Wales in der Nähe von Swansea in unserer Herberge an, sodass wir den nächsten Tag gleich voll ausnutzen konnten.

Am Mittwoch stand gleich die Aktion auf dem Plan, auf die ich mich am meisten gefreut habe: das gorge scrambling! Keiner wusste wirklich, was er erwarten sollte, doch am Ende hat es jedem gefallen. Wir sind ca. 2 Stunden Flussaufwärts durch den Fluss/Bach gelaufen, sind hinter Wasserfälle gekrochen, um anschließend hinunterzuspringen, enge Nieschen im kompletten Dunkel hochgekletter usw.

Wirklich cool ist auch, das wir alle Fotos und Videomaterial haben, da eine der Begleitpersonen eine GoPro dabei hatte! 

Weil danach noch so viel vom Tag übrig war, haben wir anschließend in Swansea am Strand ein Eis gegessen 🙂

Am Donnerstag war eigentlich geplant, Paintball zu spielen. Da aber etwas kaputt war, gab´s ein Ersatzprogramm, dass so mancher noch besser gefunden hat: surfen!      Also sind wir am Vormittag surfen gegangen (wobei dank Neoprenanzug nur die Füße gefroren haben) und Nachmittags wie geplant an einer Kletterwand klettern.

Am letzten Tag sind wir auf den höchsten Berg Südwales`, den Pen y Fan, gewandert. Zuerst war ich nicht wirklich begeistert, denn ich bin eigentlich kein großer Wander-Fan, aber es war so schönes Wetter und die Landschaft war so wunderschön, dass es wirklich Spaß gemacht hat. Auch hatte ich mir unter einem „High level mountain walk“, wie sie es nannten, etwas anderes vorgestellt und im Endeffekt war es nicht so anstrengend, wie ich dachte.

Das war also das Interessanteste seit dem letzten Blogeintrag! 🙂 

Ich melde mich dann mal nach Weihnachten wieder und bis dahin, 

Tschautschau!

Vorbereitungen für ein Austauschjahr in England

Hi!

Ich bin Uli und mache diesen Sommer den Traum von einem Austauschschuljahr in England wahr!  Hier in diesem Blog werde ich euch von meinen Erfahrungen erzählen und mein Leben in England mit euch teilen. Das hier ist mein erster Blog also bitte seid gnädig mit mir 🙂                                                                                                            

Wie komme ich zum Auslandsjahr?

Seit meine große Schwester für ein Jahr in Amerika war, war es für mich klar, dass ich auch für ein Jahr in eine andere Kultur eintauchen möchte. Das ganze ins Rollen gebracht hat dann mein Urlaub in London 2013. Obwohl ich nur fünf Tage dort war hat mich das britische Flair vollends überzeugt und sobald ich zu Hause war ging´s auch schon ans recherchieren! Meine Familie, vorallem meine Mutter, war dabei wirklich die größte Unterstützung und sie hat meine Entscheidung nie in Frage gestellt.

Die richtige Organisation zu finden war dann schon nicht ganz so leicht. Ich habe mich sowohl auf der Jugendbildungsmesse als auch im Internet erkundigt und dann nach folgenden Kriterien ausgewählt:

  • Ist der Austausch auch nach England möglich? 
  • Ist es okay, dass ich bei der Abreise noch 15 bin?
  • Wie viel kostet es?
  • Gibt es Stipendien zu verteilen?

Schlussendlich habe ich mich dann so früh es ging bei zwei Organisationen sowohl für die Reise an sich als auch für ein Stipendium beworben. Schon der Stipendientag von Ayusa ende November hat sehr viel Spaß gemacht und ich habe gleich neue Freunde gefunden! 

Als ich dann auch tatsächlich ein Stipendium erhalten habe, war ich sehr glücklich und habe mich dann auch ein für alle mal für die Organisation Ayusa-Intrax entschieden 🙂

Es geht in die heiße Phase

Meine schlussendliche Gastfamilie habe ich im April erhalten, was wirklich früh ist. Davor hatte schon eine Familie Interesse an mir, allerdings gab es wegen meines Alters Probleme und ich musste auf eine Neue warten. Die absolute Mehrzahl der Austauschschüler, zu denen ich bis jetzt Kontakt hatte, hatten am Vorbereitungstreffen noch keine Gastfamilie und selbst im Juni wusste noch nicht jeder, wo er genau hinkommt.

Für das Vorbereitungstreffen war ich im Mai in Stuttgart und habe noch mehr interessante Leute kennengelernt, Leute, die ebenfalls bei dem Stipendientag waren, wiedergesehen und hatte echt eine tolle Zeit! 🙂                                                                 An diesem Wochende sind wir Themen und Szenarien durchgegangen, die uns während des Austausches betreffen werden oder können, und haben gelernt, mit schwierigen Situationen unzugehen. 

In den Pfingstferien im Juni habe ich im Übrigen (aufgrund von Drängen meiner Mutter) auch schon angefangen, zu packen! Im ersten Moment hört sich das vollkommen absurd an, schon drei Monate vor Abflug zu packen, aber wenn man genauer drüber nachdenkt, war das keine so schlechte Idee.

Hauptsächlich beschränkte es sich ja auch darauf, eine Liste zu schreiben, um später, wenn man nur noch Freizeitstress hat und keine Lust auf Packen, nur noch die bereits aufgeschriebenen Dinge in den Koffer zu werfen. Manche wichtige Papiere lassen sich schon einpacken, außergewöhnliche Kleidung wie ein Ballkleid braucht man vielleicht auch nicht mehr und Wintersachen sowieso nicht. Wichtige Unterlagen konnte man auch schon kopieren, Versicherungen klären, Gastgeschenke einpacken, usw. In meinem Fall musste auch ein neuer Laptop und ein neues handy gekauft und Musiknoten kopiert werden. Ich gebe zu, am Anfang fand ich die Idee einfach nur lächerlich aber jetzt bin ich froh, das gröbste schon erledigt und viel mit meinen Freunden gemacht zu haben.

Abschiede

In einer Woche fliege ich nun, aber aufgeregt bin ich eher weniger. Abschiede von Freunden sind bis jetzt recht einfach verlaufen. Die Abschiedsparty, die ich gegeben habe, war einfach super und hat es dann erst so richtig offiziell gemacht:

Leute, wir sehen uns in 10 Monaten wieder!

Auch wenn ich die Wochen darauf die meisten meiner Freunde wieder gesehen habe, war diese Party der richtige Abschied.

 

Genaueres, wo ich in England lebe usw. schreibe ich, wenn ich mich in ein paar Wochen eingerichtet habe.

Falls jemand Fragen hat, kann er mir gerne Kommentare hinterlassen 🙂

Wer Fotos sehen will, kann mir gerne auf Instagram folgen:    my_year_in_england

Bis dann, bye bye <3